Sinuslift

Nach Verlust eines oder auch mehrerer Backenzähne tritt häufig das Phänomen des Knochenschwunds auf. Der Kieferknochen wird aufgrund der fehlenden Kaubelastung dünner, was durch eine auf dem Zahnfleisch aufliegende Prothese meist sogar noch verstärkt wird. Will man jedoch ein Zahnimplantat setzen, so ist ein stabiler Kieferknochen als Basis unerlässlich. Trotzdem besteht auch für Patienten, die bislang eine aufliegende Prothese getragen haben oder aus sonstigen Gründen an Knochenabbau leiden, die Möglichkeit, den Knochen wiederaufzubauen und eine Implantation zu ermöglichen. Die hierbei angewandte Methode nennt sich Sinuslift.

WAS IST DER SINUSLIFT?

Der Sinuslift ist ein operativer Eingriff, bei dem die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben wird, um durch das anschließende Einsetzen von Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial den Sinusboden (Kieferhöhlenboden) zu verdicken. Das Ergebnis ist ein stabilerer Kieferknochen, der die ideale Grundlage für ein Zahnimplantat bietet.

Der Körper benötigt einige Monate, um das Knochenmaterial einwachsen und sich weiter verdichten zu lassen. Ist dieser Prozess abgeschlossen, erfolgt in einer weiteren Sitzung das Einbringen des Implantates.